In Corona-Zeiten kreativ für den Glauben werben

Stiftung Marburger Medien erlebt lebendige und kreative Kirchen und Gemeinden

Beim ersten Lockdown dachte man noch, es wäre nur eine kurze Phase. Beim Zweiten kamen ersten Bedenken: Wie werden sich die Corona-Einschränkungen auf Kirche und Gemeinden auswirken? Wie sollte der Kontakt zu den Menschen aufrechterhalten werden? Kann Kirche in dieser Zeit ein Hoffnungszeichen setzen?

Kritische Stimmen wurden laut, die Krise der großen Kirchen werde nun erst recht sichtbar. Von Verlust der zentralen Botschaft, schweigsamen Kirchenleitungen und von der Nutzlosigkeit der Kirche war die Rede. Die Glaubenskrise habe in den Kirchen Einzug gehalten. Ohne Unterstützung der Ortsgemeinden würde das Schiff der Kirche noch schneller zerbrechen.

Viele Kirchengemeinden und Werke sind während der letzten Monate bei der Suche nach neuen Wegen, ansprechenden Ideen und hilfreichen Medien auch auf die Stiftung Marburger Medien gestoßen. Die Stiftung versteht sich selbst als eine Art Dienstleistungsmission und möchte andere dabei unterstützen, Glauben im Alltag sichtbar zu machen. Nach eigener Auskunft wurden dazu im Jahr 2020 rund 830 verschiedene Artikel zur Verfügung gestellt. Fast 10 Millionen Medien seien im vergangenen Jahr versandt worden. Und auch für Ostern 2021 konnte die Stiftung etwa 30% mehr Bestellungen verzeichnen als noch im Vorjahr. Frieder Trommer, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, ist begeistert: „Wir erleben kreative und lebendige Gemeinden, die neue Wege ausprobieren, um mit Menschen in Kontakt zu bleiben aber auch neue Beziehungen aufzubauen. Dass wir mit unseren Produkten die richtigen Ideen zur rechten Zeit zur Verfügung stellen konnten, macht uns dankbar.“

Zu den Angeboten der Stiftung gehören unter anderem Megaposter der Marke gott.net. Diese hängen aktuell an vier großen Werbetürmen neben verschiedenen Autobahnen. Auch einzelne Kirchen und Gemeinden nutzen die Großplakate. So zum Beispiel die katholische Stadtkirche in Heidelberg, oder Gemeinden in Hagen, Hildesheim und Wetzlar. Die Gemeinden erleben, wie sehr er sich lohnt, gerade in diesen Zeiten Gott zum Thema zu machen. Gemeinden werden sichtbar. Wie wertvoll der Hinweis auf Gott für Menschen ist, zeigt sich, so Frieder Trommer, auch dadurch, dass ein Werbepartner für gott.net die Mietkosten für zwei weitere Autobahnplakate spendet. Und das, obwohl der Geschäftsführer auch andere gemeinnützige Organisationen unterstützen könnte.

Großen Zulauf erfährt aktuell auch die Aktion „Segenstankstelle“. Die bundesweite Kampagne wird von über 20 evangelischen und katholischen Landeskirchen, Bistümern und Einrichtungen, Gemeinschaften, Werken und Verbänden getragen und umgesetzt. Die Stiftung Marburger Medien gehört zu Initiatoren diese Aktion. Allein in den ersten 14 Tagen wurden 130.000 Produkte für die Aktion versandt. Aufgrund der hohen Nachfrage wird die Stiftung weitere Produkte zur Verfügung stellen. Mit dem Slogan „Ich brauche Segen“ knüpft die Aktion an den Wunsch vieler Menschen nach dem Erleben einer göttlichen Kraft an. Mitten im Alltag regen Aufkleber und Plakate dazu an, sich Mut und Zuspruch bei Gott zu holen. Über einen QR-Code kann man sich konkret ein Segenswort zusprechen lassen oder dies über die Webseite www.segen.jetzt abrufen.

Um auch Kinder und Jugendliche mit der guten Nachricht zu erreichen, wurde von der Stiftung zusammen mit der Schüler-SMD Material speziell für den Schulstart entwickelt. Neben Printprodukten wird ein Entwurf für einen Schulstart-Gottesdienst zur Verfügung gestellt. Jürgen Schmidt, Leiter der Schüler-SMD, ist dankbar für die gute Zusammenarbeit. „Wenn Kinder und Jugendliche wissen, dass sie wertvoll sind und Gott immer bei ihnen ist, macht sie das stark.“

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Das Bild zeigt v.l.n.r. Filmemacher Sebastian Fahlbusch, Mannaplace-Gründer Julius Schindler, Vorstand Steffen Marx und den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Frieder Trommer. Foto: H. Pfindel

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