Gebete und Medien für den Frieden

Zeichen der Hoffnung und des Friedens weitergeben

Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine erfüllt viele Menschen mit Angst, Schrecken, Verzweiflung und großer Sorge. Die Menschen in der Ukraine fürchten sich um Leib und Leben. Sie erleben, wie Leid und Tod in ihre Städte und Dörfer einzieht.

Der Krieg in der Ukraine zeigt uns außerdem, wie kostbar und zerbrechlich der Frieden ist. Das gilt auch für den Frieden im eigenen Leben und persönlichen Umfeld. Umso wichtiger ist es, lebendige Hoffnung weiterzugeben. Frieden stiften beginnt im Kleinen: mit einer ermutigenden Karte per Post an Bekannte und Freunde, einem Gespräch über die aktuelle Lage und einem guten, tröstenden Impuls oder einem gemeinsamen vorformulierten Gebet.

Die Stiftung Marburger Medien hat auf einer Landingpage Medien zusammengestellt, die sich dafür eignen, anderen Zeichen der Hoffnung und der Zuversicht zu vermitteln.

Wie wichtig und unerlässlich das Gebet für eine Beendigung des Krieges und des damit verbundenen Leids ist, zeigen zahlreiche Posts in sozialen Netzwerken. Christen rufen zum Gebet für Frieden auf. Das Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche in Deutschland, Renovabis, hat dazu ein Ökumenisches Friedensgebet formuliert:

Ökumenisches Friedensgebet

Gütiger Gott, wir sehnen uns danach,
miteinander in Frieden zu leben.

Wenn Egoismus und Ungerechtigkeit überhandnehmen,
wenn Gewalt zwischen Menschen ausbricht,
wenn Versöhnung nicht möglich erscheint,
bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Wenn Unterschiede in Sprache,
Kultur oder Glauben uns vergessen lassen,
dass wir deine Geschöpfe sind und
dass du uns die Schöpfung als gemeinsame
Heimat anvertraut hast,
bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Wenn Menschen gegen Menschen ausgespielt werden,
wenn Macht ausgenutzt wird,
um andere auszubeuten,
wenn Tatsachen verdreht werden,
um andere zu täuschen, bist du es,
der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Lehre uns, gerecht und fürsorglich
miteinander umzugehen und der
Korruption zu widerstehen.
Schenke uns mutige Frauen und Männer,
die die Wunden heilen, die Hass und Gewalt
an Leib und Seele hinterlassen.

Lass uns die richtigen Worte, Gesten und
Mittel finden, um den Frieden zu fördern.
In welcher Sprache wir dich auch als
„Fürst des Friedens“ bekennen,
lass unsere Stimmen laut vernehmbar sein
gegen Gewalt und gegen Unrecht.
Amen.

In Matthäus 5 Vers 9 wird uns verheißen: „Selig sind die, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ Franz von Assisi soll einmal formuliert haben:

„Herr, mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich Liebe übe, wo man sich hasst,
dass ich verzeihe, wo man sich beleidigt,
dass ich verbinde, wo Streit ist,
dass ich die Wahrheit sage, wo der Irrtum herrscht,
dass ich den Glauben bringe, wo der Zweifel drückt,
dass ich die Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält,
dass ich ein Licht anzünde, wo die Finsternis regiert,
dass ich Freude mache, wo der Kummer wohnt.

Herr, lass mich danach trachten:
Nicht allein, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste,
nicht allein, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht allein, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.

Denn wer hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen,
und wer stirbt, erwacht zum ewigen Leben.“

Eine Auswahl an Werken, die in Krisenzeiten Hilfe leisten, finden Sie hier.

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Aus aktuellem Anlass hat die Stiftung Marburger Medien drei Produkte entwickelt, die speziell für die Weitergabe an Geflüchtete aus der Ukraine geeignet sind.

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